Zunahme an Übergriffen in Frankreich

Mindestens zehn Kirchen wurden in der ersten Februarhälfte Opfer von Angriffen. Der Vorsitzende der französischen „Republikaner“ spricht von zunehmender Christenfeindlichkeit.

Neben einer Kathedrale im südfranzösischen Lavaur traf es unter anderem Kirchen in Dijon, Nîmes und Houilles, einer Gemeinde in der Region Île-de-France. Dort ereignete sich Anfang Februar einer der frühesten Vorfälle: Eine Statue der Jungfrau Maria wurde in Scherben auf dem Boden gefunden. Zunahme an Übergriffen in Frankreich weiterlesen

El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ

Der neue Präsident von El Salvador Nayib Bukele (37) ist ein palästinensischer Christ, der den jüdischen Staat liebt. Sein Vater war Imam, seine Frau hat jüdische Wurzeln.

Er glaube an Jesus und stütze sich auf die Bibel, um sein Leben zu lenken. In einer Twitter-Nachricht schrieb er: «Ich respektiere alle Religionen und die Menschen, die daran glauben, aber ich bin der Meinung, dass die Beziehung zu Gott persönlich ist. Ich glaube, dass niemand in Gruppen errettet wird, sondern dass die Erlösung individuell erreicht wird».

«Deshalb habe ich El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ weiterlesen

Missbrauchsgipfel der katholischen Kirche

Mit dem Missbrauchsgipfel will Franziskus die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherstellen. Für den wohl wichtigsten Moment in seinem Pontifikat holt der Papst seinen vertrauten früheren Sprecher zurück aus dem Ruhestand. Pater Federico Lombardi, ein Jesuit wie Jorge Mario Bergoglio, 76 Jahre alt, aus dem Piemont, wird den Missbrauchsgipfel mit den Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen moderieren, der diese Woche im Vatikan stattfinden wird. Der Gipfel ist ein Kampf um die Glaubwürdigkeit der Kirche, eine Herausforderung für die Kommunikationsabteilung, wahrscheinlich die komplizierteste, die ihr jemals erwachsen ist.

Da passt es zeitlich gerade ganz gut, dass der Vatikan am Wochenende den früheren Kardinal Theodore McCarrick, einst mächtiger Washingtoner Erzbischof, aus dem Klerikerstand entfernt hat. Für einen Kirchenmann Missbrauchsgipfel der katholischen Kirche weiterlesen

Iran, Hisbollah und Russland in Venezuela

Venezuelas Opposition ist besorgt über Präsenz von Iran und Hisbollah. Das regierende sozialistische Regime unterhält enge Beziehungen zum Iran und hat der Hisbollah die Errichtung operativer Zentren im Land ermöglicht. Darüber hinaus pflegt das Maduro-Regime enge Beziehungen zur Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde und unterützt sie mit Geld – auch wenn die Venezolaner aufgrund von zunehmender Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit dringend selbst humanitärer Hilfe bedürften. Mehrere Golfstaaten und die Türkei haben kürzlich größere Goldmengen Iran, Hisbollah und Russland in Venezuela weiterlesen

Pluralismus ist nach dem Dokument von Abu Dhabi von Gott gegeben

Dass Papst Franziskus zusammen mit dem Großimam Ahmad Al-Tayyib aus Kairo ein Dokument unterzeichnen konnte, das auch Nicht-Muslimen volle staatsbürgerliche Gleichberechtigung verspricht, ist ein Meilenstein, auf den sich jeder Christ im Nahen Osten fortan berufen kann.

Weil der IS den Terror auf die Spitze getrieben hat, schlägt das Pendel jetzt zurück. Saudi-Arabiens Kronprinz spricht von Toleranz und Koexistenz. Ägyptens Staatspräsident Sisi besucht christliche Gottesdienste und lässt in Ägyptens neuer Verwaltungshauptstadt die größte Kirche der Region errichten. Die Machthaber der Region suchen nach neuer Legitimität nach außen wie nach innen. Ein staatsnaher, von staatlichen Interessen gelenkter Islam war es, dem Franziskus in Abu Dhabi die Hand schüttelte.

Umfassender Religionsfreiheit und Gleichberechtigung ist in der  islamischen Welt noch weit entfernt. Dennoch, nichts ist wichtiger für die Christen im Orient, als dass ihre muslimischen Nachbarn sie in ihrer Andersheit respektieren.

Hier ist das Dokument von Abu Dhabi

Der schwierige Punkt liegt in der Formulierung „Brüder“ .

Der entscheidende Satz ist folgender:

Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat.“

Wenn Gott alle Religionen erschaffen hat, ist auch nach dem Dokument alles gut und im Willen Gottes.

Die Brüderlichkeit aller Menschen

Im Wortlaut: Das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt  Pluralismus ist nach dem Dokument von Abu Dhabi von Gott gegeben weiterlesen

Eine falsche Sicherheit, wenn wir gesund sind

Von Michael Seelig, Geschäftsführer bei With Open Arms Brasilien

Vor fast 3 Monaten begann ich mit meiner Hepatitis-C-Behandlung und heute bekam ich die Ergebnisse, ich bin zu 100% geheilt, der Virus ist verschwunden. Ein wirklich seltsames Gefühl nachdem ich diese Krankheit seit über 30 Jahren hatte. Vor allem in den letzten Jahren hat sie meiner Leber immer mehr Schäden verursacht.

Ich lobe und danke Gott für diese Heilung! Aber auf der anderen Seite dachte ich darüber nach, was habe ich jetzt, was ich vorher nicht hatte? Verändert die Tatsache, dass ich geheilt bin, die Dauer meines Lebens? Überhaupt nicht! In Psalm 139, Vers 16 können wir lesen: „Alle Tage meines Lebens hast du Eine falsche Sicherheit, wenn wir gesund sind weiterlesen

Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen

Afrika verliert innovative Leute

Mit dem organisierten Menschenhandel ist inzwischen ebenso viel Geld zu verdienen wie mit Drogenhandel – mit deutlich geringerem Risiko.

Zahlreiche Popsongs in Westafrika verklären Migranten als Helden. So rechtfertigt der ivorische Reggae-Musiker Tiken Jah Fakoly in „Ouvrez les frontières“ („Öffnet die Grenzen“) die gegenwärtige Auswanderung mit dem Traum vieler junger Afrikaner nach einem besseren Leben. Wer Europa erreiche, habe das große Los gezogen.

Jeder Migrant, der es geschafft hat, zieht mit einem Eintrag in den sozialen Medien Freunde und Verwandte nach. Besonders Menschen ohne ausreichende Schulbildung träumen immer noch von einem unermesslich reichen europäischen Paradies, in dem selbst Menschen, die keine Arbeit haben, vom Staat Geld bekommen.

Deutschland ist das Ziel Afrika verliert innovative Leute weiterlesen

Der neue Zwingli

Zwingli erscheint im Film als sozialer Reformer, der von der Herrschaft der Kirche befreit. Vielleicht ist deshalb der Film so ein Erfolg, weil er die heutigen Fragen aufnimmt, wie soziale Ungerechtigkeit, Ausbeutung, der Kampf um die gesundheitliche Grundversorgung, Zölibat und inwieweit wir eine Institution Kirche brauchen.

Eingeladen nach Zürich wurde Zwingli, weil er gegen das Söldnergeschäft war. Durch seine Predigten entdeckten die Leute, dass sie sich auch ohne Vermittlung direkt an Gott wenden konnten.

Nicht erwähnt wird im Film, dass man in Zürich zuvor Der neue Zwingli weiterlesen

Kirchensteuern dürfen gegen die Interessen der Kirchen eingesetzt werden

In der Schweiz müssen katholische Kirchensteuerzahler „in Zukunft damit rechnen, dass ihre Finanzmittel im Einklang mit staatlichem Recht für kirchenferne oder kirchenfeindliche Aktivitäten eingesetzt werden“, heißt es in einer Erklärung des Bistums Chur. Sie nimmt Bezug auf eine Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts. Dort haben die obersten Richter jetzt entschieden, dass es zulässig ist, wenn eine vom Staat geschaffene „Landeskirche“ Organisationen unterstützt, deren Handeln nicht mit den Grundsätzen der Glaubenslehre der katholischen Kirche vereinbar ist.

Neben der üblichen Struktur von Pfarrei und Bistum gibt es eine zweite Struktur. Kirchensteuern dürfen gegen die Interessen der Kirchen eingesetzt werden weiterlesen

IS bringt Muslime zum Christentum

Syrische Christen in Kobane haben NBC News erzählt, wie sie vom Islam zum Christentum konvertiert sind, nachdem sie die Brutalität islamischer extremistischer Gruppen wie IS erlebt haben.

Die gewalttätigen und extremen Interpretationen des Islams durch die Militanten, habe ihren Glauben in Frage gestellt.

Wenn IS den Islam vertritt, möchte ich kein Muslim mehr sein„, sagte Farhad Jasim, 23, der die Brüdergemeinde besucht, gegenüber NBC News. „Ihr Gott ist nicht mein Gott.“ IS bringt Muslime zum Christentum weiterlesen

Jesus war Jude

In der jüdischen Onlineplattform HaOlam und in der jüdischen Rundschau erschien ein Artikel aus der NZZ mit dem Titel: Jesus war Jude – eine gern vergessene Tatsache. Es geht darin um die Beschneidung von Jesus, die von der Katholischen Kirche nach dem alten Festkalender als Fest „die Beschneidung des Herrn“ gefeiert wurde. Durch das II. Vatikanischen Konzil wurde dieses Fest abgeschafft. Nach dem Autor Jan-Heiner Tück,  Professor am Institut für Systematische Theologie der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, hat dieses Fest gerade für das Verhältnis zum Judentum eine zentrale Bedeutung.

Jesus von Nazareth war nicht Christ, sondern Jude. Er ist als Sohn einer jüdischen Mutter geboren und nach den Vorschriften des Gesetzes am achten Tag beschnitten worden. Jesus war Jude weiterlesen

Gottes Liebe im Alten Testament

Gottes Liebe im Alten Testament – Einige Aussagen über Gott sind schwierig einzuordnen. Montag, 4. Februar 2019

Nächste Sendung : Jesus in der Torah (5 Bücher Mose) – Jesus sagt, er sei Abraham begegnet. Montag, 4. März 2019, 13.30 Uhr

Jesus sagt, er sei Abraham begegnet. Das wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Wo und wie war Jesus schon in den ersten fünf Büchern von Mose sichtbar? Wenn er da schon da war, hat das Auswirkungen, wie wir diese Texte lesen. Jemand hat es mal so formuliert: Wir lesen die Torah und sehen darin Jesus. Das verändert auch den Dialog zwischen den Religionen. Jesus hat nicht eine neue Religion erfunden, sondern seine Aussagen wurzeln in der Urgeschichte und können nicht losgelöst von ihr betrachtet werden.

Heterosexuelle Paare automatisch auf der Anklagebank

Die Deutsche Bundeszentrale für politische Bildung, eigentlich zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet, hat in dem von ihr selbst entwickelten Unterrichtsmaterial auch für Schulen de facto die ‚bürgerliche‘ Familie und normale heterosexuelle Beziehungen ausschließlich als Negativfolie verwendet und alle Heterosexuellen pauschalisierend verdächtig, alle Nicht-Heterosexuellen durch ihre „Heteronormativitätauszugrenzen, zu benachteiligen und zu diskriminieren.

Weder Heterosexualität noch die heterosexuelle Ehe kommen in einer positiven Beschreibung vor, sie kommen nur als Angeklagte vor.

Das stellt Thomas Schirrmacher in einer am 2. Februar veröffentlichten Analyse fest.

Es erfolgt keine Differenzierung zwischen Heterosexuellen, die andere diskriminieren und solchen, die das nicht tun. Das allein oder in Wortzusammenhang ständig verwendete Wort ‚heterosexuell‘ kommt im ganzen Buch nirgends positiv oder wenigstens neutral vor.

Für die Autoren ist ausgemacht, dass Heterosexuelle quasi automatisch Homosexuelle negativ sehen. Es ist von Heterosexuelle Paare automatisch auf der Anklagebank weiterlesen

Inspiration und Infos aus aller Welt