Was könnte es gewesen sein, das damals als Stern von Bethlehem so hell am Himmel leuchtete?

Plötzlich stand er am Himmel. Er war so groß und hell, so auffällig, dass man ihn mit bloßem Auge erkennen konnte. Und er wies einen klaren Weg: den zum neugeborenen König. Ein Stern war es, der die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe des jungen Jesus geleitete. So erzählt es das Neue Testament. Im Matthäus-Evangelium ist die Geschichte festgehalten. Matthäus spricht von „Magiern“, die sich damals auf die Reise begaben. Magier, so nannte man gebildete Männer, die sich mit der Sternkunde und Astrologie beschäftigten. Die Weisen waren Sterndeuter. Und so heißt es Was könnte es gewesen sein, das damals als Stern von Bethlehem so hell am Himmel leuchtete? weiterlesen

Jesus aus jüdischer Sicht

 wie Juden heute Jesus verstehen.

https://www.radiomaria.ch/sites/default/files/podcasts/201812181000.mp3

Dienstag, 18. Dezember 2018, 10 Uhr

Radio Maria mit Hanspeter Obrist, Erwachsenenbildner in transkultureller Kommunikation, Israel-Reisen, Publizist, Schmerikon, www.obrist-impulse.net, 055 535 02 31

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Zuversicht inmitten der Apokalypse – Viele erwarten einen Kollaps; die Bibel gibt Hoffnung. Montag, 7. Januar 2019, 13.30 Uhr Jesus aus jüdischer Sicht weiterlesen

Willkommen

Die Begegnung von Jesus mit einer Frau im Haus des Pharisäers Simon ist voller Gegensätze (Lukas 7,36-50). Simon ist es peinlich, dass es gerade in seinem frommen Haus passieren muss, dass ungebeten eine Frau hereinkommt, deren Leben voll daneben ist (Sünde = Zielverfehlung). Ihr Verhalten ist dazu noch total unangebracht. Doch Jesus lässt die Frau gewähren. Wenn Jesus ein Prophet wäre, schließt Simon daraus, würde er nicht zulassen, dass sie ihn berührt und ihn dadurch unrein macht (Lukas 7,39).

Jesus sieht das anders. Er weiß, was Simon denkt und somit auch, was in dieser Frau vorgehtWillkommen weiterlesen

Alt werden mit Vision

Alte reife Menschen sind etwas Kostbares. Drei Dinge zeichnen sie aus: Sie leben nicht in der Vergangenheit, haben einen aufmerksamen Blick für Mitmenschen und leben mit der Sehnsucht nach Jesus und verbreiten Hoffnung. Die Bibel berichtet von zwei alten Menschen, welche am Rande der Gesellschaft, aber mitten im Zentrum des Weltgeschehens, stehen (Lukas 2,22-40).  Alt werden mit Vision weiterlesen

Facebook-Revolution – Einschnitt in der europäischen Geschichte

Mehr als 55 Prozent der Franzosen sind von den Versprechungen des Präsidenten nicht überzeugt. Macrons Alleingänge, Bemerkungen und das Elitedünkel gegenüber dem einfachen Volk haben die Menschen tief verletzt und verärgert. Die Gelbwesten wollen ihre Blockaden an vielen Stellen in der Provinz fortsetzen. Facebook-Revolution – Einschnitt in der europäischen Geschichte weiterlesen

Was sollen die Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe?

Die Weisen aus dem Morgenland schenkten Jesus und seinen Eltern: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Sie gingen in das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, knieten vor ihm nieder und beteten es an. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe (Hfa Mt 2,11).

Auch bei uns kennt man die Tradition, einer Familie zur Geburt eines Kindes etwas zu schenken. Was hättest du Jesus zur Geburt geschenkt? Wären das auch Gold, Weihrauch oder Myrrhe gewesen? Vielleicht nicht. Es sind schon ein wenig eigenartige Geschenke, die Jesus erhält. Zwei Drittel dieser Geschenke sind Wohlgerüche – das heißt, sie verduften und haben keinen bleibenden Bestand. Viel naheliegender ist es doch, einem kleinen Kind Spielsachen und Kleider zu schenken.

In Jesaja 60,6 steht: Was sollen die Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe? weiterlesen

Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

DreiKoenige56Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Es könnten ebenso gut zwei oder beliebig viele gewesen sein. Nur die Anzahl der Geschenke ist bekannt. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter.

Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor. Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer weiterlesen

Der Mythos von Weihnachten

 Oder müsste man besser von den Mythen der Weihnachtsgeschichte sprechen? Der biblische Text wurde durch die Jahrhunderte aus seinem Kontext herausgelöst. Dadurch entstanden herzerwärmende Geschichten. Doch so manches, was für uns „zu Weihnachten dazugehört“, erhält beim näheren Hinsehen ein anderes Gesicht.

Schon das Datum von Weihnachten wirft erste Fragen auf: Eine genaue Zeitangabe, wann Jesus geboren wurde, sucht man vergeblich in der Bibel. Erst im Jahr 354 erschien im Werk „Chronographen“ des römischen Schreibers Furius Dionysius Filocalus der 25. Dezember als offizielles Datum für Weihnachten. Diesen Termin hatte Papst Liberius festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man die Geburt von Jesus auch an Ostern gefeiert.

Spannend ist auch die Beobachtung, welchen Beruf Josef eigentlich hatte. Im griechischen Text steht das Wort „tekton“ (τέκτων). Das ist einer, der Häuser baut (Matthäus 13,55 / Markus 6,3). Das bedeutete damals Der Mythos von Weihnachten weiterlesen

Paris leidet unter den Folgen des Parisers Klimaabkommens

Macrons Versprechen, ab 2019 das monatliche Grundeinkommen um einhundert Euro aus der Staatskasse zu erhöhen und Überstunden und Renten unter 2000 Euro nicht mehr zu besteuern, reißt zwangsläufig gewaltige Löcher in den Staatshaushalt. Die höchste Terrorwarnstufe, welche die französische Regierung nach dem Anschlag in Straßburg ausgerufen hat, gibt den Behörden außerordentliche Befugnisse: Sie reichen von landesweiten Ausgangssperren bis zu Demonstrationsverboten.

Update 11.12.18: Macron verspricht den Mindestlohn um 100 Euro anzuheben. Das ist, auf einen Schlag, eine Erhöhung, die so groß ist wie alle Steigerungen der zurückliegenden sechs Jahre zusammengenommen. Um fast sieben Prozent wird der Mindestlohn klettern, auf 10,54 Euro pro Stunde. Der Staat (Steuern) soll die 100 Euro zahlen. In Deutschland beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro in der Stunde. Frankreich könnte schon bald wieder die Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung überschreiten. 2017 hatte Paris das Kriterium erstmals seit 2007 eingehalten. Frankreich, ein Land, das eigentlich durchaus und immer noch das Potenzial hat, Deutschland wirtschaftlich den Rang als Europas Nummer eins abzulaufen, droht jetzt Italien auf dem Weg in die Drittklassigkeit hinterherzustolpern. Schlägt sich Paris dagegen auf die Seite Italiens und Spaniens – oder bleibt es auch nur neutral –, dann kippt das Euro-Konstrukt.  mehr Informationen

Im ganzen Land demonstrierten die vierte Woche in Folge rund 136 000 Personen, etwa gleich viele wie eine Woche zuvor.

Auch mit außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen Paris leidet unter den Folgen des Parisers Klimaabkommens weiterlesen

Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Was ist ein Messias?
Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus Die Sehnsucht nach einem Messias weiterlesen

Mariä Empfängnis

Am 8. Dezember ist „Mariä Empfängnis“, ein Hochfest der katholischen Kirche. Dabei handelt es sich nicht um den Tag, an dem Maria Jesus empfangen hat, sondern der Gedenktag bezieht sich auf die Zeugung von Maria, der Mutter von Jesus. Sie ist auf natürliche Weise von ihren Eltern „Anna“ und „Joachim“ gezeugt, empfangen und geboren worden. Die Eltern waren der Legende nach, alt und kinderlos, als sie Maria empfingen. Laut der Lehre der katholischen Kirche kam Maria ohne Erbsünde auf die Welt. Mariä Empfängnis weiterlesen

Inspiration und Infos aus aller Welt