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Den Blick weiten, wenig Bekanntes erzählen, sich inspirieren lassen. Hier schreibt Hanspeter Obrist von dem, was ihn bewegt oder erwähnenswert findet. Update über Beitrags-Feed (RSS), facebook, twitterLinkedIn, Telegram, MeWE, zweiwöchentliche E-Mail (Mail an kontakt@obrist-impulse.net, per Post: +41 (0)78 803 38 56, gemeinnütziger Verein – Sponsoring  / Die Beiträge sind obrist-impulse weiterlesen

Glaube im Angesicht des Leidens

Das Leid ist – nach wie vor – der Fels des Atheismus (Ablehnung des Glaubens an einen Gott).

Die Vorstellung von einem gütigen Gott, zerschellt bei vielen Menschen, wenn sie mit der leidvollen Dimension des Lebens konfrontiert werden. Aber kann der Atheismus vernünftigere und hilfreichere Antworten geben, um die Leiden der Welt zu bewältigen?

Könnte der Schlüssel nicht darin liegen, dass Gott anders gütig ist als wir es uns vorstellen?

Für den Atheismus ist das quantitative und qualitative Ausmass an Leid ein schlagender Grund dafür, dass es Gott gar nicht gibt. Kompakt hat es der Kirchenvater Laktanz (ca. 250-320) in seiner Schrift über den Zorn Gottes formuliert: Glaube im Angesicht des Leidens weiterlesen

Die Diversitätbewegung zerstört was sie will: Die Vielfalt

Douglas Murray spricht in einen Interview über den Wahnsinn der Massen.

Einige interessante Gedanken:

Im Westen wird eine neue Religion eingeführt (1:35 / ab 2:40). Alle, die sich weigern die „richtigen Dinge“ zu sagen, werden als Ketzer identifiziert (3:00).

Man glaubt, dass man die Gesellschaft am besten verstanden wird, wenn man schaut wer privilegiert und wer unterdrückt wird (3:56). Die Jungen Menschen, werden sich nie ein Haus leisten können und ihr eigenes Leben können sie nicht verbessern, also versuchen sie es mit der ganzen Welt. Sie hoffen auf eine globale Gerechtigkeit und Veränderung. Doch die Bewegung schießt am Ziel vorbei. Die Diversitätbewegung zerstört was sie will: Die Vielfalt weiterlesen

Homosexualität in der Antike

Man will uns heute den Eindruck vermitteln, dass Homosexualität in der Antike fast nur negativ und ausbeuterisch ausgelebt wurde. Dieses Bild stimmt nicht mit den uns bekannten Fakten überein, analysiert Paul Bruderer auf seinem Blog Daniel Option.

John Boswell hat aus säkularer Sicht einen Klassiker über Homosexualität in der antiken Welt der Bibel geschrieben. Darin zeigt er, dass es zur Zeit des Neuen Testaments vier Arten ausgelebter Homosexualität gab, die gesellschaftlich völlig akzeptiert waren.

  • Zwei Frauen oder zwei Männer hatten eine Liebesbeziehung ohne gesetzliche Bindung.
  • Sklaven, die manchmal viel jünger waren als ihre Herren, wurden von diesen benutzt oder missbraucht.
  • Weiter konnte sich ein Ehemann nebst seiner Frau einen anderen Mann nehmen.
  • Schliesslich gab es die Verheiratung zweier Männer.

Dass man damals eine hoch entwickelte Fähigkeit hatte, positiv und negativ ausgelebte Homosexualität zu unterscheiden und zudem von ‹fixierten› sexuellen Orientierungen ausging, zeigt sich bei Plato. Er lebte einige Jahrhunderte vor der Zeit des Neuen Testaments und wollte den homosexuellen Lebensstil rechtfertigten. Homosexualität in der Antike weiterlesen

Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,

„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.

„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“  mehr Informationen

mega geliebt

Jemand liebt dich: Liebe kann sich nur da manifestieren, wo sie empfangen wird. Johannes, ein Jünger von Jesus, sagte von sich: Ich bin der, der sich von Gott geliebt weiß (Johannes 13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20). Weiter schreibt er: So viele ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Recht Gottes Kinder zu sein (Johannes 1,12). Woher … mega geliebt weiterlesen

Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat. Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die … Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt? weiterlesen

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Der schweizerische Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist in doppelter Hinsicht ein ungewöhnlicher Anlass

2019: Sonntag 15. September / immer 3. Sonntag im September

„Kann ein Staat ohne ethische Grundlage überhaupt existieren und seinen Einwohnern ein sicheres und in die Zukunft weisendes Dasein ermöglichen?“ fragt Jon Domenic Parolini Regierungspräsident des Kantons Graubündens.

Der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist – obwohl dem Gebet gewidmet – kein kirchlicher, sondern ein staatlicher Feiertag. Zweitens ist er – obwohl als «eidgenössisch» deklariert – seit je von den Kantonen verantwortet.

Hervorgegangen sind die Buss- und Bettage aus dem Judentum. In der Schweiz reicht ihre Tradition bis ins Spätmittelalter zurück. Anfangs riefen die Obrigkeiten die Bevölkerung je nach Bedarf zum Gebet auf – etwa bei Seuchen, Erdbeben oder Kriegsgefahr.

Die Tradition des „Grossen Gebets der Eidgenossen“ ist erstmals 1517 schriftlich überliefert. Im Juli 1796 beschloss die Tagsatzung auf Antrag Berns und angesichts der drohenden Revolution, den Bettag am 8.9.1796 erstmals als allgemeine eidgenösische Festfeier durchzuführen. 1832 wurde der Bettag definitiv auf den dritten Sonntag im September festgelegt. Seit dem 2. Vatikan. Konzil (1962 bis 1965) wird der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag als ökumenischer Festtag begangen. Ein Abschaffungsversuch im Jahr 2000 scheiterte.

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Rettet Jesus Gutmenschen?

Frage: Ich habe Ihren Artikel „Gescheitert und ausgeschlossenüber Lukas 13,22-30 gelesen. Ich habe immer noch die Hoffnung für „Gutmenschen“, dass Gott ihnen gnädig ist. Spricht nicht Jesus davon in Matthäus 25, 34-40?

Das ist eine gute Frage. In Matthäus 25,32 steht: „Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden“   

Es geht um die Menschen, die nichts von Jesus gewusst haben. So sagen sie auch in Vers 38 wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?“

Auch Paulus schreibt, dass die Menschen die nichts von Gott gewusst haben, aufgrund ihrer Reaktion beurteilt werden.

Römer 1,20 „Seit Erschaffung der Welt wird nämlich seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.“

Römer 2,1 „Darum bist du unentschuldbar – wer du auch bist, o Mensch – , wenn du richtest. Denn worin du den andern richtest, darin verurteilst du dich selbst, weil du, der Richtende, dasselbe tust.“

Ein Mensch ist nie getrennt von Gott, weil er etwas nicht wusste,  sondern aufgrund dessen, wie er auf das reagierte, was er wusste.
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Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross

14. September katholisch / 25. September armenisch /  27. September orthodox  / 6. November armenisch
Das zweitwichtigste Kirchenfest in Jerusalem.

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an die Legende, dass die Kaiserin Helena zur Zeit vom Bau der Grabeskirche in Jerusalem durch Konstantin, ein Stück vom Kreuz von Jesus gefunden haben soll. Die Einweihung der Kirche 335 wurde an dem Tag gefeiert, an dem das Kreuz gefunden wurde. Von Jerusalem aus Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross weiterlesen

Gescheitert und ausgeschlossen 

Eine aufschreckende Geschichte wird uns in Lukas 13,22-30 erzählt. Einer fragt Jesus: Herr sind es nur wenige, die gerettet werden? Insgeheim hofft er vielleicht auf die Antwort: Mach dir keine Sorge, Gott drückt ein Auge zu und nimmt alle an. Doch Jesus sagt: Viele versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.

Warum sind sie gescheitert? Jesus kennt sie nicht. Sie haben zwar am Mahl teilgenommen und Predigten gehört, doch sie sind Zuhörer und Teilnehmer geblieben. Jesus sagt von sich: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9). „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14,6). Wer ihn nicht als Herrn seines Lebens angenommen hat, der gehört nicht zu den Seinen (Johannes 1,12). Sie werden nicht Teil und Täter – oder anders ausgedrückt: Repräsentanten Gottes. Sie haben es versäumt nach Gottes Willen zu leben. Es genügt nicht, ab und zu die Hilfe Gottes in Anspruch zu nehmen.

Es gibt auch einen Punkt, an dem das Zeitfenster der offenen Türe vorbei ist. Das kann persönlich oder allgemein gemeint sein. Es gibt ein zu spät. So wie es bei der Arche von Noah den Moment gab, an dem die Türe von Gott verschlossen wurde. Nicht alle kommen automatisch zum himmlischen Fest.

Der Eintritt ist mein Bekenntnis: „Ich brauche dich Jesus als meinen Herrn, komm in mein Leben und verändere du mich“. Jesus kennt all die Menschen, die ihn ansprechen, einladen und mit ihm reden. Dazu braucht es eine Entscheidung von uns. Die entscheidende Frage ist nicht, ob ich Jesus kenne, sondern er mich.

In Jeremia 21,8 steht: „Ich lege euch vor den Weg zum Leben und dem Weg zum Tode“. Entscheiden müssen wir uns selbst.

Herausfordernd ist auch noch der Hinweis, dass viele die hier einen großen Namen haben, dort unbekannt sein werden. Es geht nicht darum, dass ich mir etwas auf meine Meinung einbilde, sondern dass ich meine Hilfsbedürftigkeit sehe und mich Jesus anvertraue.

Text: Hanspeter Obrist

Das ist ein Impuls aus den Entdeckungen in ergebnisoffenen Bibelstudiengruppen im Linthgebiet. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Jeder ist eingeladen die Gedanken und Fragen als Kommentar zu teilen.

Kinderopfer für’s Klima

Bernie Sanders, einer der führenden Kandidaten der Demokraten bei den US-Präsidentschaftswahlen für 2020, brachte Abtreibung, Geburtenkontrolle und Klimawandel in Verbindung.

Während einer CNN-Diskussion über den Klimawandel erklärte Sanders, er würde steuerfinanzierte Programme unterstützen, die Frauen in Drittweltländern Abtreibungen und Geburtenkontrolle ermöglichen, um die Klimakrise zu bekämpfen. Kinderopfer für’s Klima weiterlesen

Welttag gegen den Suizid

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen jährlich 800’000 Personen durch Suizid ums Leben. Damit gehört Suizid zu den weltweit häufigsten Todesarten. Der 10. September steht weltweit im Zeichen der Suizidprävention, denn Suizid ist ein Tabuthema.

«Jeder Tod ist eine Tragödie für Familie, Freunde und Kollegen. Suizide sind jedoch vermeidbar», sagt der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Weltweit gebe es 38 Länder mit Präventionsprogrammen. Dies sind laut WHO noch immer viel zu wenige. Welttag gegen den Suizid weiterlesen

Das muslimische Aschura-Fest

10. Muharram  / Aschura 2019 beginnt am Abend von: Montag, 9. September und endet am Abend vom: Dienstag, 10. September

Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem Aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an; man fastete an diesem Tag vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang des nächsten Tages und nicht, wie im Ramadan, nur den Tag über. Nach dem islamischen Mondkalender fällt dieser Tag, an dem Das muslimische Aschura-Fest weiterlesen

Gottes Reich beginnt mit einzelnen Menschen

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Er vergleicht Gottes Reich mit einem Senfkorn und dem Sauerteig (Lukas 13,18-21).

Der Glaube beginnt, indem jemand einen Samen annimmt und bei sich anpflanzt. Er fängt klein an und wächst. Es gibt nicht schnelle Erfolge. Es braucht Zeit, jeder hat sein eigenes Tempo.

Glaube beschränkt sich nicht nur auf einen Teil des Lebens, sondern durchdringt wie ein Sauerteig das tägliche Sein.

Die Leute erwarteten, dass Jesus Gottes Reich aufrichtet, indem er die Feinde vertreibt und ein äußerer Friede einkehrt. Jesus hat die Politik seiner Zeit nie bewertet. Es gab damals vier politische Systeme, zwei Herrscher, eine römische Verwaltung und demokratische Städte.

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Das sogar die Feinde (Vögel) sich bei Menschen von Gottes Reich geborgen fühlen.

Israels Schachzug gegen die Hisbollah

Der Chef der Hisbollah Hassan Nasrallah drohte Israel mit einem Angriff, um sich für die Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Syrien und im Libanon zu revanchieren.

Am Sonntag 1.9.2019 behauptete die Hisbollah, sie habe eine IDF-Patrouille angegriffen und mindestens zwei Soldaten getötet oder verletzt. Diese Aussage basiert auf ihren eigenen Beobachtungen, die sie mit einem Video zu untermauern versuchte.

Das arabische Konzept der Ehre ist so stark, dass Logik keine Rolle spielt: Die Schande, von jemandem angegriffen zu werden, ist zu groß, um unbeantwortet zu bleiben. Die Ehre der Hisbollah musste wieder hergestellt werden.

Doch es war ein leeres Fahrzeug, das extra hingestellt wurde. Die IDF benutzte falsches Blut, mit dem sie die Hemden der Soldaten tränkte, täuschte eine Evakuierung samt Hubschraubereinsatz vor, der die nur scheinbar verwundeten Soldaten ins Krankenhaus brachte. Israels Schachzug gegen die Hisbollah weiterlesen

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