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Den Blick weiten, wenig Bekanntes erzählen, sich inspirieren lassen. Hier schreibt Hanspeter Obrist von dem, was ihn bewegt oder erwähnenswert findet. Update über Beitrags-Feed (RSS), facebook, twitterLinkedIn, Telegram, MeWE, zweiwöchentliche E-Mail (Mail an kontakt@obrist-impulse.net, per Post: +41 (0)78 803 38 56, gemeinnütziger Verein – Sponsoring  / Die Beiträge sind obrist-impulse weiterlesen

Nikolaustag – Samichlaus

Der Nikolaustag oder Samichlaustag (Schweiz) ist am 6. Dezember.

Willst du ein Nikolaus sein? Dafür musst du nicht von Tür zu Tür ziehen und Stiefel füllen. Überlege einmal, wer gerade Unterstützung nötig hat. Du kannst seelisch, praktisch oder finanziell helfen. Das erfordert mehr Mut und Fingerspitzengefühl. Lass dich von der Tradition inspirieren.

Seit dem 4. bzw. 7. Jahrhundert gibt es Legenden über zwei Bischöfe, welche ihr Amt in Myra bzw. Pinora (jeweils in Kleinasien) bekleideten und beide den Namen Nikolaus trugen.

Nikolaus war Bischof in Myra im damaligen griechischen Südwesten Kleinasiens (heute Demre in der Türkei) und wurde um 280 n. Chr. geboren.  Er wurde um 300 zum Oberbischof der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht und geriet im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft. Belegt ist außerdem Nikolaustag – Samichlaus weiterlesen

Synodaler Weg in Deutschland

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent hat ein neuer Reformdialog zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland begonnen. In vielen grossen Kirchen wurde eine Kerze für den Synodalen Weg entzündet. Zwei Jahre will die Katholische Kirche Deutschland diskutieren. Einige vermuten, dass die Ergebnisse schon fest stehen und es nur noch um den Weg geht, wie man diese Ziele erreichen kann. Wie eine Synode hat der Synodale Weg eine beratende Funktion. In beiden Fällen entscheidet also der jeweilige Ortsbischof, ob er die dort gefassten Beschlüsse umsetzt.

Es sind vier hauptsächliche Themen die aufgegriffen werden. Synodaler Weg in Deutschland weiterlesen

Franziskus revolutionäre Ideen

Papst Franziskus bringt neue Gedanken ins Spiel. Bei den Progressiven weckt er die Hoffnung auf Veränderung. Konservative werden verunsichert. Ob die Kirche dadurch an Attraktivität gewinnt oder letztlich eine Seite verliert wird sich zeigen.

Wie Vaticannews am 15. November 2019 berichtet, plädiert Franziskus mit Blick auf die Klimakatastrophe unserer Zeit dafür, die Umweltsünde in das Lehrbuch der katholischen Kirche einzufügen.

Besonderes verdammenswert seien „jene Verhaltensweisen, die als „Mord an der Umwelt“ betrachtet werden könnten: die massive Verunreinigung der Luft-, Land- und Wasserressourcen, die großflächige Zerstörung von Flora und Fauna sowie alle Maßnahmen, die riskieren, eine ökologische Katastrophe heraufzubeschwören oder Ökosysteme zu zerstören“. Franziskus revolutionäre Ideen weiterlesen

Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Was ist ein Messias?
Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus Die Sehnsucht nach einem Messias weiterlesen

Advent – Freudige Erwartung auf die Ankunft des Erlösers

Advent kommt von „advenire“, was auf Lateinisch Erwartung oder Ankunft bedeutet. Die Adventszeit beginnt am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember und dauert bis zur Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, in der laut Papst Liberius (354 festgelegt) Jesus geboren wurde.

Die ersten Belege Advent – Freudige Erwartung auf die Ankunft des Erlösers weiterlesen

Überlebensfrage der ganzen Welt

Stirbt Amazonien, dann stirbt die Welt“ Bischofskonferenz Österreich

An Amazonien wird deutlich, dass der „Schutz des gemeinsamen Hauses„, den Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ eingefordert hat, „zu einer Überlebensfrage der ganzen Welt geworden ist“.

Die ökologische Bedrohung dieser für das Weltklima so wichtigen Region „war und bleibt eine zentrale Herausforderung für die gesamte Menschheit„, heißt es in dem am Freitag 8.11.19 veröffentlichten Text der östreichischen Bischofskonferenz. Österreich müsse seinen Beitrag leisten.
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Strukturreformen halten die Entfremdung der Menschen von Gott nicht auf

Die Hirten müssten den Menschen nachzulaufen, „nicht um sie auf Irrwegen zu bestätigen, sondern um sie zur Umkehr und Rückkehr zu bewegen“, so Erzbischof Erwin Josef Ender.

Wenn man manchen Meldungen in den Medien glauben schenke, so Ender, der von 2003 bis 2007 Apostolischer Nuntius in Deutschland war, stehe ein „Umbruch“ wie zur Zeit der Reformation bevor. Man wolle die Kirche neu erfinden.

Mit Verwunderung stelle er fest, dass in der angeregten Diskussion um den „Synodalen Weg“ kaum jemand darüber spricht, dass nicht Gott und die Kirche sich vom Menschen entfernt haben, sondern umgekehrt sich die Menschen von Gott und der Kirche entfernt haben und sich weiter entfremdenStrukturreformen halten die Entfremdung der Menschen von Gott nicht auf weiterlesen

Leben mit der Bibel – Der Weinberg Gottes

Sendung in Radio Maria über Matthäus 20,1-16

Dienstag  26. November

Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis sagen?

Alles fängt mit einer Begegnung mit dem Weingärtner an.

Wer nicht davonläuft, erlebt Gottes Großzügigkeit.

Für die Nachfolger von Jesus werden die Wertemaßstäbe dieser Welt auf den Kopf gestellt.

Um unseren Blick auf Gottes Großzügigkeit auszurichten, erzählt Jesus die Geschichte vom Weinberg in Matthäus 20,1-16.

Sigd-Fest der äthiopische Juden

2019: 26. November abends bis 27. November  Sonnenuntergang

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“. Der Name des Feiertages leitet sich aus dem hebräischen Wort für Niederwerfung „sgida“ ab.

Das Fest wird am 29. des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert. Das ist 50 Tage nach Jom Kippur (ähnlich dem Feiertag von Shavuot, der 50 Tage nach Pessach gefeiert wird). Sigd markiert die Erneuerung des Bundes  zwischen dem jüdischen Volk, Gott und seiner Thora.  An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen.

Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.

Sünden der Gemeindemitglieder werden während Jom Kippurs und den folgenden 50 Tagen vergeben. Sigd-Fest der äthiopische Juden weiterlesen

Feindselig wie eh und je?

In den Salzburger Nachrichten schreibt Helmut L. Müller in seinem Kommentar über die Lage von Israel: „Die arabische Umgebung ist feindselig wie eh und je.“ Stimmt das?

Florian Markl von Mena Watch sammelte einige Fakten:

Im Februar forderte der Außenminister des Oman, dass die arabische Welt dazu beitragen müsse, Israels Unsicherheitsgefühl zu überwinden. Im Rahmen einer internationalen Konferenz hatte der Oman die Länder des Nahen Ostens zuvor schon dazu aufgerufen, Israel anzuerkennen und wie alle anderen Länder zu behandeln.  Feindselig wie eh und je? weiterlesen

Netanjahu im Kreuzfeuer

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist der erste amtierende Ministerpräsident, der sich vor Gericht verantworten muss. Er wird in drei Korruptionsfällen angeklagt.

Im sogenannten Fall 4000 soll der Ministerpräsident einem Telekommunikationsunternehmen im Austausch für eine positive Presseberichterstattung auf der beliebten Nachrichtenseite des Unternehmens Walla! einen Vorteil verschafft haben.
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Haus der Abrahamitischen Familie in Abu Dhabi

Das Haus der Abrahamitischen Familie wird eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche umfassen. Die drei unabhängigen Gebäude, die über das Erdgeschoß verbunden sind, sind in ihrem Ausmaßen identisch (eine Art Kaaba). Sie werden nur in ihrer Fassadengestaltung leicht verschieden sein werden. Im verbindenden Erdgeschoß wird ein großes Lehrzentrum untergebracht.

Die Kirche wird dem heiligen Franz von Assisi geweiht sein, der zum Patron der „ökologischen und nachhaltigen Umkehr“ und zur „Brüderlichkeit aller Menschen“ gemacht wird. Franz von Assisi suchte damals den Kontakt mit dem Sultan von Ägypten al-Malik al-Kāmil, aber nicht um ihm von der „Brüderlichkeit aller Menschen“ zu erzählen, sondern er forderte ihn ausdrücklich auf, sich zu bekehren. Haus der Abrahamitischen Familie in Abu Dhabi weiterlesen

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