Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2018: 19.September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

Belgien sistiert Unterstützung für palästinensisches Bildungsministerium

Belgien hat seine Beziehungen zum palästinensischen Bildungsministerium abgebrochen. Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt ist die Ehrung von Terroristen durch das Ministerium. Als Folge wird Belgien nach den Aussagen eines Regierungssprechers den Bau palästinensischer Schulen nicht mehr finanzieren. Es handelt sich um den ersten Schritt dieser Art irgendeines europäischen Staates.

«So lange wie die Namen von Schulen zur Glorifizierung des Terrorismus benutzt werden», Belgien sistiert Unterstützung für palästinensisches Bildungsministerium weiterlesen

Gott gibt, wenn wir ihn bitten

Jesus hat seine Zuhörer ermutigt: Wende dich im Gebet an Gott. Er wird dich mit seiner Gegenwart und Leitung beschenken. Er wird dir nichts geben, das dir schaden könnte.

Jesus gebraucht in Lukas 11,5-13 zwar andere Worte, meint aber dasselbe. Er ermutigt die Zuhörer, sich von nichts abhalten zu lassen, wenn man sich an Gott wendet. So vieles kann uns daran hindern, uns vertrauensvoll an Gott zu wenden. Wir sind herausgefordert:

„Wer bittet, der Gott gibt, wenn wir ihn bitten weiterlesen

Der schweizerische Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist in doppelter Hinsicht ein ungewöhnlicher Anlass

2018: Sonntag 16. September / immer 3. Sonntag im September

Erstens ist er – obwohl dem Gebet gewidmet – kein kirchlicher, sondern ein staatlicher Feiertag. Zweitens ist er – obwohl als «eidgenössisch» deklariert – seit je von den Kantonen verantwortet.

Hervorgegangen sind die Buss- und Bettage aus dem Judentum. In der Schweiz reicht ihre Tradition bis ins Spätmittelalter zurück. Anfangs riefen Der schweizerische Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist in doppelter Hinsicht ein ungewöhnlicher Anlass weiterlesen

Ich wusste nicht, wer es ist

Johannes der Täufer bezeichnet Jesus als Gottes Opferlamm und als Gottes Sohn, der mit Gottes Geist tauft (Johannes 1,29-34).

Woher hat Johannes diese Gewissheit?

Er sagt: „Ich wusste vorher nicht, wer er ist.“ Das verwundert uns, waren doch Jesus und Johannes miteinander verwandt. Bei den drei jährlichen Festen in Jerusalem traf man normalerweise seine Verwandten. Johannes musste schon früh in seinem Leben in die Wüste gegangen sein (Lukas 1,80). Einige vermuten, dass er zu den Essenern in Qumran am Toten Meer in die Schule ging. Die Essener-Bewegung ist Ich wusste nicht, wer es ist weiterlesen

Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross

14. September katholisch / 25. September armenisch /  27. September orthodox  / 6. November armenisch
Das zweitwichtigste Kirchenfest in Jerusalem.

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an die Legende, dass die Kaiserin Helena zur Zeit vom Bau der Grabeskirche in Jerusalem durch Konstantin, ein Stück vom Kreuz von Jesus gefunden haben soll. Die Einweihung der Kirche 335 wurde an dem Tag gefeiert, an dem das Kreuz gefunden wurde. Von Jerusalem aus Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross weiterlesen

Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

2018: Mittwoch 12. September

Am 3. oder 4. Tischri erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar. Nebukadnezar zerstörte Jerusalem am 9. Aw 586 v. Chr. und deportierte Juda nach Babylon.

Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe weiterlesen

Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen

Johannes Hartl hatte in China die Gelegenheit, an verschiedenen Orten Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben in einer der vielen freichristlichen Hauskirchen leben. Die Entwicklung in China ist allgemein so rasant und von Region zu Region verschieden, dass generelle Aussagen über die Riesennation immer schwierig sind.

Das Wachstum des Christentums in China ist unaufhaltsam. Praktisch täglich entstehen neue Untergrundkirchen, rein statistisch wird China in Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen weiterlesen

Katastrophe mit Ansage – Hintergründe zu Idlib

Idlib ist die letzte Rebellenhochburg Syriens. Mit aller Macht will Staatschef Assad die Stadt nun zu Fall bringen. Die dort ansässigen drei Millionen Zivilisten bereiten sich auf das Schlimmste vor.

(Video 10.09.18)

Russland kann das verhindern. Wenn Russland als Kriegspartner Assads ausfällt, dann wird alles nicht stattfinden. Aber es gibt bislang kein Anzeichen, dass Russland davon absieht.

Der Westen sieht ohnmächtig zu. Das hat damit begonnen als Obama  bei dem Giftgas-Einsatz Assads seine angekündigte militärische Aktion unterlassen hat und damit  das Signal gegeben, dass Russland, Iran und Assad militärisch freies Feld haben. Dort wo der Westen sich zurückzieht, werden andere das Vakuum füllen.

Die UN, die ebenfalls einmal mehr zuschauen und Katastrophe mit Ansage – Hintergründe zu Idlib weiterlesen

Der ARD ist der saudische Kronprinz zu israelfreundlich

Der saudische Kronprinz schlägt bemerkenswert versöhnliche Töne gegenüber Israel an. Das gefällt dem ARD-Korrespondenten Carsten Kühntopp (ARD-Studio Kairo) nicht besonders.

Beobachtungen von Alex Feuerherdt auf mena-watch.com (hier gekürzte Version)

Vor wenigen Tagen hat sich der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in einem Interview ungewöhnlich entgegenkommend gegenüber Israel geäußert. Nicht nur die Palästinenser, sondern auch die Israelis hätten das Recht auf ihr eigenes Land, in dem sie friedlich leben können sollten, sagte er. Israel sei außerdem eine große und wachsende Wirtschaftsmacht, und es gebe viele Interessen, die man miteinander teile. Das sind beachtliche Töne.  …

Die Äußerungen von bin Salman sind aber, wie Der ARD ist der saudische Kronprinz zu israelfreundlich weiterlesen

Das islamische Neujahr

Das islamische Jahr 1440 n.H. beginnt am 12. September 2018 (Der Tag beginnt immer am Vorabend).

In der Geschichte des Islam spielt Neujahr eine wesentliche Rolle. Die islamische Zeitrechnung beginnt an dem Tag, an dem der Prophet Mohammed (auf Arabisch: Muhammad) mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina ausgewandert ist. Der Tag der Auswanderung heißt Hidschra. Heute wird gezählt nach Das islamische Neujahr weiterlesen

Israel 2018 in Zahlen

Am Vorabend des neuen jüdischen Jahres 5779 (ab 9.9.2018) hat die israelische Bevölkerung (Juden und Araber) 8,907 Millionen Menschen erreicht – 162 000 mehr als vor einem Jahr. Dies geht aus Daten hervor, die das Zentralamt für Statistik veröffentlicht hat.

89 Prozent der Israelis sagen, dass sie mit ihrem Leben weitgehend zufrieden sind.

Die jüdische Bevölkerung Israels ist 6,625 Millionen Menschen – 74,4% der Bevölkerung des Landes. Etwa 1,864 Millionen oder 20,9% sind Araber, und die übrigen 418.000 sind andere Minderheiten.

44,3% der Israelis definieren sich als säkular, während Israel 2018 in Zahlen weiterlesen

Eine heilige Begeisterung

Als Gottes Geist an Pfingsten zu den Menschen kam, die Jesus vertrauten (Apostelgeschichte 2,1-36), bejubelten sie die großen Taten Gottes. Gott und nicht ihre eigene Befindlichkeit standen im Zentrum. Sie erlebten eine neue Realität Gottes.

So wie Gott dem Volk Israel damals bei der Gesetzgebung in der Wüste im Feuer erschien (2. Mose 19,18), so wurde Gottes neues Gesetz durch Feuerzungen an Schawuot in Jerusalem sichtbar. Die Menschen hörten ein Donnern, ähnlich wie in 5. Mose 5,22 und 2. Mose 19,16, wo Eine heilige Begeisterung weiterlesen

Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Sonntag 9. September 2018 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5779.  

Gemäß dem Midrasch Wajikra Raba ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Der Midrasch erklärt weiter, dass es ein Tag des Gerichts ist, weil auch Adam und Eva bereits an diesem Tag vor dem Himmlischen Gericht stehen mussten, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens weiterlesen

Chemnitz: Mit Hass gegen Hass

Mit Hass gegen Hass ist der neue Trend in Deutschland. Der Bundespräsident hat persönlich dafür geworben. Das Konzert „Wir sind mehr“ in Chemnitz setzte ein Zeichen gegen rechte Gewalt. Doch der Auftritt einer Band hallt nach – wegen umstrittener Textzeilen.

(Bild) Es sollte ein Konzert gegen den Hass auf den Straßen von Chemnitz werden – und dann das: Der Auftritt der Berliner Hip-Hopper K.I.Z am Montagabend beim „Wir sind mehr“-Konzert wurde zum Hass-Auftritt!

Trauriges Konzert

Ihr seid nicht mehr, sondern ihr habt sie nicht mehr alle

Gepostet von Denk ich an Deutschland in der Nacht am Dienstag, 4. September 2018

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